Morbus Crohn

Der Morbus Crohn (Enteritis regionalis) gehört zusammen mit der Colitis ulcerosa zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Im Jahre 1932 beschrieb der US-amerikanische Arzt Burrill Bernard Crohn die Erkrankung. Beim Morbus Crohn handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die den gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After betreffen kann. Die Diagnose wird mit einer Spiegelung des Magen-Darm-Traktes und durch die Gewinnung einer Gewebeprobe (Biopsie) gestellt. Die Erkrankung wird mit Medikamenten behandelt. Zudem ist die Einhaltung einer an die Erkrankung angepasst Ernährungsweise sinnvoll. Viele Morbus Crohn Patienten leiden an einer Mangelernährung mit Untergewicht. Besonders häufig ist bei Morbus Crohn Patienten ein Zinkmangel festzustellen. 

Der Verlauf der Erkrankung ist von akuten entzündlichen Schüben und symptomfreien Intervallen geprägt. Zur Behandlung eines akuten entzündlichen Schubes ist eine medikamentöse Therapie in Kombination mit einer Ernährungstherapie erforderlich. Die Ernährungstherapie basiert auf einer Ernährung mit Trink- oder Sondennahrung beziehungsweise parenterale Ernährung. Zudem werden Mangelzustände ausgeglichen. Bestimmte Ballaststoffe (Quellstoffe), Omega-3-Fettsäuren und Probiotika haben einen Stellenwert in der Dauertherapie des Morbus Crohn. Der Morbus Crohn steht nicht im Zusammenhang mit einer Helicobacter Pylori Infektion. 

 
 
 

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