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Darmgeschwür
Der Arzt bezeichnet in der Regel ein Geschwür des Dünndarms (Ulcus duodeni: Zwölffingerdarmgeschwür) als Darmgeschwür. Bei der Erkrankung kommt es zur Veränderung der Schleimhaut des Zwölffingerdarms (Duodenum) mit oberflächlichen Läsionen, die als Erosion bezeichnet werden. Die Erkrankung wurde Ende des 19. Jahrhundert erstmalig ausführlich beschrieben. Duodenalulzera sind deutlich häufiger als Magengeschwüre. Darmgeschwüre treten bei Männern zwischen dem 20 und 45 Lebensjahr besonders häufig auf. Auch Personen mit der Blutgruppe Null leiden häufig unter einem Duodenalulzera. Im Frühjahr und Herbst kommt es besonders häufig zu Darmgeschwüren. Im Laufe des Lebens erkrankt jeder Zehnte an einem Ulcus duodeni. Eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter Pylori wird als einer der wichtigsten Ursachen angesehen. Eine Fehlernährung führt nicht zu Darmgeschwüren. Bei Darmgeschwüren kommt es zu Übelkeit, Erbrechen sowie einem Druck- und Völlegefühl. Viele Patienten leiden morgens und nachts unter einem Nüchternschmerz. Eine Behandlung geht nach Nachweis des Vorliegens einer Helicobacter Pylori Infektion mit einer Eradikation mit Antibiotika sowie Protonenpumpenhemmer einher. Diese Behandlung führt in mehr als 90 Prozent zur Heilung. Eine diätetische Therapie ist nicht erforderlich. Eine Operation ist in der Regel nicht erforderlich. Die Diagnose wird bei einer Spiegelung des Dünndarms mit Probeentnahme gestellt. Zudem ist es möglich, mit einem medizinischen Schnelltest (Heli-C-CHECK) zu prüfen, ob eine Helicobacter Pylori Infektion vorliegt. Der Heli-C-CHECK ist rezeptfrei in der Apotheke oder hier erhältlich.
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