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Therapiemöglichkeiten
Eine weitere Möglichkeit, den Erreger zu diagnostizieren, stellt eine Magenspiegelung dar. Hierbei kann der Erreger über die Züchtung einer Bakterienkultur aus einer entnommenen Gewebeprobe (Biopsie) nachgewiesen werden. Auch der Nachweis des von den Bakterien produzierten Enyzms Urease ist möglich. Ebenfalls kann man Helicobacter Pylori anhand einer Stuhlprobe nachweisen.
Führt eine Helicobacter-pylori-Infektion zu starken Beschwerden, wird eine Therapie mit Medikamenten geraten. Die entsprechenden Wirkstoffe bekämpfen die Bakterien und sorgen dafür, dass der Keim Helicobacter Pylori aus der Magenschleimhaut weicht. Die am häufigsten vorkommende Therapieform ist dabei die sogenannte Triple-Therapie. Sie umfasst in der Regel zwei unterschiedliche Antibiotika, die Helicobacter pylori bekämpfen. Die Behandlung anhand von Antibiotika erfolgt mit Clarithromycin und Metronidazol. Das dritte Mittel im Rahmen der Triple-Therapie ist ein Protonenpumpenhemmer, bei dem es sich zumeist um Wirkstoffe wie Omeprazol, alternativ um Pantoprazol, handelt. Protonenpumpenhemmer sind bei Helicobacter-pylori-Infektionen ein wichtiger Teil der Therapie, da sie die Ausschüttung von Magensäure reduzieren und dadurch den pH-Wert im Magen stabilisieren, wodurch die Beseitigung des Bakteriums voranschreitet.
Eine andere Medikamenten-Kombination, die bei der Helicobacter-pylori-Infektion als Behandlung verwendet wird, ist die Vierfach-Therapie. Sie setzt sich zusammen aus den drei Antibiotika Clarithromycin, Amoxicillin und Metronidazol und einem Protonenpumpenhemmer.
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