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Zwölffingerdarmgeschwür (ulcus duodeni)
Als Zwölffingerdarmgeschwür bezeichnet man ein gutartiges Geschwür, das eine tief reichende Schädigung der Zwölffingerdarmwand verursacht. Zwölffingerdarmgeschwüre treten vier- bis fünfmal häufiger auf als Magengeschwüre. Rund 1,5 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen, Männer häufiger als Frauen. Meist kommt es zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr zu der Erkrankung.
Eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Zwölffingerdarmgeschwürs ist die übermäßige Absonderung von Magensaft. Bei 99 Prozent der erkrankten Personen lässt sich außerdem das Bakterium Helicobactor Pylori in den Magenschleimhäuten finden. Daneben haben auch die Einnahme bestimmter Medikamente, Nikotinkonsum und Stresssituationen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. In der Regel gibt es keine typischen Symptome die auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hinweisen. Die Beschwerden sind nicht sonderlich charakteristisch und ähneln denen des Magengeschwürs. Sie reichen von Druck und Schmerzen im Oberbauch über Aufstoßen und Blähungen bis hin zu Übelkeit. Als Folgeerscheinung tritt häufig Gewichtsverlust auf. Die Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren hat hohe Erfolgschancen. Sie erfolgt medikamentös und durch Umstellung des Lebenswandels in Form von magenfreundlicher Ernährung und der Stressvermeidung.
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