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Magenschleimhautentzündungen (Gastritis)
Magenschleimhautentzündungen sind in knapp 80 Prozent aller Fälle bakteriell bedingt, meist ausgelöst durch eine Infektion des Helicobacter Pylori-Bakteriums. Magenschleimhautentzündungen, auch als Gastritis bekannt, sind Entzündungen der tiefer liegenden Magenschichten. Gastritis tritt meist mit zunehmendem Alter auf und verläuft akut oder chronisch. Fast die Hälfte des Bevölkerungsanteil der über 50-Jähringen weist chronische Magenschleimhautentzündungen auf. Für einen chronischen Erkrankungsverlauf ist zu meist das Bakterium Helicobacter Pylori verantwortlich. Das Bakterium kann problemlos im sauren Magenmilieu überleben und den Magenschleimhäuten schaden.
Akute Magenschleimhautentzündungen rufen häufig Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen hervor. Das tückische einer chronischen Magenschleimhauterkrankung jedoch ist, dass sie oft zu keinen erkennbaren Beschwerden führt. Da ohne bemerkbare Beschwerden eine chronische Magenschleimhauterkrankung oft erst spät entdeckt wird, kann es in der Zwischenzeit zur Bildung von Magengeschwüren, Magenblutungen oder einem Magendurchbruch kommen.
Die Behandlung (Therapie) der Magenschleimhautentzündung (Gastritis) erfolgt in Abhängigkeit von der Ursache der Magenschleimhautentzündung. Der häufigste Grund für das Vorliegen einer Gastritis ist eine Helicobacter pylori Infektion, die durch eine Eradikationstherapie bekämpft wird. Die Eradikationstherapie behandelt die Infektion mit dem Magenkeim und damit auch die Magenschleimhautentzündung selbst. Auch die Magenschmerzen geben sich unter Eradiaktionstherapie rasch. Die Eradikationstherapie wird mit einer Dreifachkombination aus zwei Antibiotika und einem Magen-Säureblocker durchgeführt. Mit der Behandlung verschwinden in kürzester Zeit auch die typischen Magenschmerzen.
Probleme in der Therapie der Gastritis
Die Therapie der Gastritis (Magenschleimhautentzündung) ist in der Regel erfolgreich, sofern die Ursache feststeht. Die Magenschleimhautentzündung kann andernfalls zu einer Reihe von Komplikationen führen. Bei Gastritis kommt es nicht nur zu Magenschmerzen. Bei einer Typ A Gastritis kann es ohne Behandlung (Therapie) zur Atrophie der Magenschleimhaut, perniziösen Anämie (Blutarmut) und sogar zum Magenkrebs (Magenkarzinom) kommen. Die Typ B Gastritis kann ohne Therapie zu Geschüren (Magengeschwüre und vor allem auch Dünndarmgeschwüre) führen. Das Risiko einer Magenkrebs-Erkrankung ohne Therapie der Typ B Gastritis (Magenschleimhautentzündung) ist deutlich erhöht. Aber auch die Therapie der Typ Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ist wichtig, denn sonst kommt es zu Magenblutung und Magengeschwüren.
Therapie der Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Die Therapie der Gastritis ist abhängig von der Ursache. Der Arzt leitet die Therapie nach Feststellung der Ursachen und Bestimmung des Gastritis-Typ ein. Die Typ A Gastritis erfolgt meist mit Protonenpumpenhemmern, während bei der Typ c Gastritis die Behandlung in Form der Behandlung der Ursache (Auslösende Noxe) geschieht. Die Magenschmerzen werden symptomatisch behandelt und verschwinden mit dem Ausheilen der Magenschleimhautentzündung. Mit der Behandlung der Magenschleimhautentzündung gehen auch die Magenschmerzen zurück oder verschwinden in kürzester Zeit vollständig.
Bei der Eradikationstherapie werden die Antibiotika und der Protonenpumpenhemmer in der Regel über eine Woche verabreicht. Die Eradikationstherapie ist bei Gastritis in 90 Prozent der Fälle erfolgreich. Damit verschwinden dann unter anderem auch die Magenschmerzen. Nach sechs bis acht Wochen sollte der Therapieerfolg überprüft werden. Die Überprüfung des Therapieerfolges ist mit dem Helicobacter pylori Selbsttest Heli-C-CHECK möglich. Den Heli-C-CHECK erhalten Sie in der Apotheke oder hier.
Beschwerden (Symptome) bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Die Beschwerden (Symptome) bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung sind vielfältig und gegen über Magenschmerzen weit hinaus. Bei einer akuten Gastritis kommt es in der Regel zu Bauchschmerzen oder Magenschmerzen. Typisch sind Magenschmerzen, die nach dem Essen zunächst besser werden.
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